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Die Hölzer

Die Hölzer

Massivholz- Humidoren werden zwar aus unterschiedlichen Hölzern gearbeitet. 
Das so genannte spanisches Zedernholz gilt aber als das für den Humidorbau am besten geeignete Holz. Es hat unter anderen die Eigenschaft, Feuchtigkeit gut speichern zu können -  ein wichtiges Kriterium für die Eignung als Humidorholz.
Der Begriff  Humidor geht übrigens  auf die lateinische Bezeichnung «humid» für «feucht»  zurück.

Bevor hier aber weiter über dieses «Baumaterials» gesprochen wird, soll etwas zu der irreführenden, aber weithin gebräuchlichen Bezeichnung  «Spanisches Zedernholz»  gesagt werden.
 
Das Holz kommt nämlich weder aus Spanien, noch gehört der betreffende Baum, so wie die Zeder, zur Familie der Nadelholzgattung.  Es stammt vielmehr von einem aromatischen Laubholz aus der Familie der Mahagonihölzer, welches in Westafrika und Südamerika zu Hause ist. Sein Handelsname ist Cedro und es wird, je nach Herkunftsland, unter folgenden Bezeichnungen angeboten:
Cedrela odorata, Cedrela mexicana, Cedrela fissilis und Cedrela angustifolia.

Produktbeschreibungen sind leider oft nicht differenziert genug und Hölzer werden da vielfach allgemein unter dem Sammelbegriff Zeder geführt.
Um noch einmal Unterschiede deutlich werden zu lassen, rufe man sich nur einmal den Geruch der uns bekannten echten Zeder in Erinnerung. Dieser ist doch recht aufdringlich, überlagert alles andere und bringt sogar Motten dazu, ihren Aufenthaltsort zu wechseln! Schnell wird klar, dass dies kein geeigneter Aufbewahrungsort für Zigarren sein könnte.

Dagegen ist das spanische Zedernholz durch seinen charakteristischen Geruch, von den meisten Menschen eher als Duft bezeichnet, in der Lage, das Zigarrenaroma voll zu entfalten. Es übt einen positiven Einfluss auf die Würze und das Bouquet der Zigarren aus und verfügt über eine sehr gute Speicherfähigkeit. Gleichzeitig hält es Schädlinge, wie z.B. Würmern vom Befall der Zigarren ab.
Einziger Nachteil ist in seltenen Fällen eine Harzbildung.

Die alternativen Hölzer, wie das preisgünstigere amerikanische rote Zedernholz, oder Honduras Mahagoni, harzen nicht aus, haben jedoch wiederum schlechtere Eigenschaften in Bezug auf Absorptionsfähigkeit oder einen extremen Geruch, der den Geschmack der Zigarren auch negativ beeinflussen kann.

Honduras Mahagoni zum Beispiel bietet keinen Schutz vor Schädlingen und lässt die würzende Eigenschaft des spanischen Zedernholzes vermissen. Zwar hat das Holz, was die Aufnahmefähigkeit von Feuchtigkeit betrifft, ähnliche Eigenschaften wie die spanische Zeder, aber keinen Einfluss auf die aromatische Entwicklung der lagernden Zigarren.
Somit bleibt das favorisierte Material für den Humidorbau die spanische Zeder.

Harz – nur ein kleines Problem
Bei Cedro-Holz, also der «Spanischen Zeder» kann es in seltenen Fällten zum Ausharzen kommen. Holz, das darf man nicht vergessen, ist etwas Lebendiges und führt ein entsprechendes Eigenleben. Wenn überhaupt ein Harzproblem auftaucht, kann dies nach kurzer Zeit sein, aber genauso erst nach 20 oder 30 Jahren.
Bei einem solchen Problem wird das Harz mit etwas Alkohol entfernt, evtl. mit feinem Schmirgelpapier nachbehandeln, und danach mit klarem Wasser feucht ausgewischt. Mit einer guten Pflege des Humidor in der Weise, dass man diesen nicht an einen zu warmen Ort stellt und indem man auf ein gutes Feuchtigkeitsniveau achtet, kann man einer möglichen Harzbildung vorbeugen.
Im Übrigen beeinträchtig das klebrige Harz die Qualität der Zigarren nicht, es kann lediglich bei direktem Kontakt zu Schädigungen am Deckblatt der Zigarren kommen.

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